Wie geht die Maltherapie?

Man sollte vor allem keine Angst haben vor dem Malen, denn das gehört zum Menschen.

Ein kleines Kind nimmt einen Bleistift oder Farbstift und malt, das ist für das Kind selbstverständlich. Die Freude an der Farbe und an den Formen. Erst wenn man in die Schule kommt, werden wir leider geformt. Das ist falsch, denn man ist dann nicht mehr frei und unbeschwert.

Wenn die Leute das erste Mal in die Maltherapie kommen, fragen sie als erstes: Was muss ich malen? Sie sagen: Ich kann nicht malen! Das ist schon wieder diese Angst, diese Konditionierung, welche wir als Kind erhalten haben. Das Erklären, dass dies nichts mit schönem Malen zu tun hat, nicht mit Können, sondern dass von der Seele heraus gemalt wird, das verstehen am Anfang die wenigsten. Malen, was man fühlt, welche Emotionen kommen.

 

Der Krankheit einen anderen Namen geben

Solange wir nicht lernen, die Wörter anders zu gebrauchen, solange werden wir nicht vorwärts gehen. Das Wort Krankheit ist in aller Munde: Ich bin krank, ich war im Spital, ich muss zum Arzt gehen, ich werde operiert usw. Das sind die Gespräche, die man oft hört. Ich kannte eine Frau, die mir sagte, ich muss ins Spital gehen und mich einer Operation unterziehen lassen. Als ich sie bedauerte, meinte sie:“ Das ist nicht schlimm, es ist meine 8. Operation, aber im Spital wird man so gut behandelt. Die Ärzte sind so nett und die Krankenschwestern verwöhnen einem“.

Tja, so kann man auch Liebe bekommen!                                                                                    

Wenn ich krank bin, bekomme ich Aufmerksamkeit und Zuneigung die ich sonst nicht bekommen würde. Es gibt viele Arten, die „Krankheit“ zu lieben und Vorteile daraus zu ziehen.

Wir haben die Macht des Wortes noch nicht verstanden. Wenn wir ständig sagen, ich bin krank, bestätigen wir nur, dass wir krank sind. Ich bezweifle nicht, dass im Moment dieser Körperteil oder dieses Organ nicht in Ordnung ist,  aber glaube, dass eine positive Denkweise unsere Gesundheit verbessert und uns hilft. Das würde bestimmt jedem helfen aus dieser Situation zu kommen. Es ist nur die Seele, die krank ist. Der Körper kommt später, wenn man auf die Mitteilung der Seele nicht hört. Das Denken ist der grösste Reichtum, den die Menschen erhalten haben. Es wird leider nicht genügend gebraucht.